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Dienstag, 20. März 2018

Spezialität des Hauses im Park-Hotel

Direktor des Park-Hotels nimmt uns auf einen kulinarischen Rundgang mit

Elisabeth Weirich und Ralph Möller
Von seinem Büro aus hat Park-Hotel-Direktor Ralph Möller die Réception im Blick. So hat er die Übersicht über den Hotelbetrieb und kann seine Gäste persönlich willkommen heissen oder verabschieden. Ralph Möller ist gerne Gastgeber, er leitet die Geschicke des Betriebs seit fast 17 Jahren. Sogar noch ein wenig länger, nämlich 18 Jahre, hält Elisabeth Weirich dem Park-Hotel die Treue. Sie kümmert sich vom Getränkeeinkauf über die Mitarbeiteradministration bis zu den Caterings um den gesamten Restaurationsbereich des Viersternehotels. Gleichbleibend hohe Qualität ist Ralph Möller und Elisabeth Weirich auch bei der Bewirtung und Betreuung ihrer Gäste das Wichtigste, wie sie im Gespräch erklären.


Sie arbeiten beide schon viele Jahre im Park-Hotel. Was hat sich in Bezug auf die Bewirtung verändert?
Elisabeth Weirich: Seit einiger Zeit fragen Gäste vermehrt nach gluten- und laktosefreien Gerichten oder nach veganen Menüs. Im Gegensatz zu vegetarischen Gerichten führen wir solche nicht auf unserer Karte, wir sind jedoch bereit, auf spezielle Wünsche zu reagieren. Bei Patienten bekommen wir von der Klinik oft eine Ernährungsverordnung. Meist ändern wir die Menüs entsprechend dieser Empfehlung ab. Selten müssen wir ein Menü komplett ersetzen – das wollen die meisten Leute nicht, weil sie sich beim Blick in die Speisekarte schon auf das Essen gefreut haben.

Ralph Möller: Nicht alle Patienten halten sich an die verordnete Diät, sie arbeiten mit allen Tricks... (lacht). Mir fällt ein Diabetiker ein, der sich auf das angekündigte Dessert so gefreut hat, dass er die Insulin-Dosis kurzfristig erhöht hat, um eine zweite Portion essen zu können.

Elisabeth Weirich: Meist finden wir im Gespräch mit den Gästen eine gute Lösung.



Im Parkhotel gibt es ja nicht nur ein einziges Restaurant.
Elisabeth Weirich: Wir haben verschiedene Bereiche mit unterschiedlichem Angebot. Im PianoCafé gibt es einfachere Gerichte wie Wurstsalat oder Clubsandwich. Im ParkGrill servieren wir gehobene Küche, auch schon mal ein Chateaubriand, das am Tisch tranchiert wird. Im Sommer ist unsere Terrasse in Betrieb, im Au Jardin servieren wir das gleiche Angebot wie im PianoCafé. 

Ralph Möller: Die Terrasse ist ein Geheimtipp – es ist die schönste weit und breit.



Elisabeth Weirich, Ralph Möller, nach welcher Philosophie bewirten Sie im Park-Hotel ihre Gäste?
Ralph Möller: Zu unserem Motto «Gesund werden, gesund bleiben» leisten frische Produkte aus der Region einen wichtigen Beitrag. Für mich ist wichtig, dass wir konstant gute Qualität auf den Tisch bringen. Wenn die Gäste zufrieden sind, gehe ich als Geschäftsführer viel lieber durchs Restaurant.

Elisabeth Weirich: Wir haben viele Gäste, die auch wegen dem Essen zu uns kommen. Küchenchef Peter Wernli und seine Frau Maria kochen seit 30 Jahren für unsere Gäste. Sie pflegen die traditionelle Küche mit italienischen und asiatischen Einflüssen. 



Im beliebten PianoCafé gibt es feine Snacks und kleine Gerichte

Kocht der erfahrene Küchenchef eine Spezialiät, einen «Park-Hotel-Klassiker»?
Ralph Möller: Ja, die Spaghetti «Don Carlo». Dafür kommen einige Gäste von weit her.
Das sind Spaghetti mit Kalbsgeschnetzeltem, Champignons, Tomatenwürfel
und Rahm, verfeinert mit Basilikum und Peperoncino.


Was schätzen Sie beide an Ihrer Tätigkeit am meisten?
Elisabeth Weirich: Am meisten Freude macht mir das tolle Team. Mir liegt es am Herzen, mich um meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kümmern. Es ist ein Geben und Nehmen, jeder springt für den anderen ein. Meine Tätigkeit ist wirklich sehr abwechslungsreich. 

Ralph Möller: Mein Arbeitsalltag ist geprägt von zahlreichen Terminen und vielen administrativen Aufgaben. Umso mehr freut es mich, wenn ich Zeit habe, das Büro zu verlassen und eine Runde durchs Hotel zu drehen. Gastgeber zu sein und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen, schätze ich am meisten.

Elisabeth Weirich: Weil viele unserer Gäste längere Zeit im Park-Hotel verbringen, lernen wir sie gut kennen. 

Ralph Möller: Oft geht dann das Gespräch über Smalltalk hinaus und die Leute vertrauen uns auch sehr persönliche Dinge an.

Die herrliche Gartenterrasse im Sommer

Wie wichtig sind Stammgäste für das Parkhotel?
Ralph Möller: Stammgäste spielen eine wichtige Rolle, wir haben rund 1200 Adressen von Gästen, die schon mehrmals bei uns waren. Es ist uns eine Freude, auf ihre Vorlieben und Wünsche einzugehen und zum Beispiel auch einmal einen Tisch speziell zu decken. Auch kennen die Gäste unsere langjährigen Angestellten und schätzen es, die bekannten Gesichter wieder zu sehen. Einige Stammgäste kommen wieder und wieder: Als ein Ehepaar seine gesammelten Bonuspunkte einlöste – bei uns gibt es einen Punkt pro Person und Übernachtung – hatten sie so viele Punkte, dass sie die zwei Wochen, in denen ihre Wohnung umgebaut wurde, bei uns geniessen konnten. Sie sehen, im Park-Hotel ist man gerne Gast, oft und immer wieder.



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