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Montag, 24. März 2014

Die Geschichte der heutigen Wellnessdestination

Gesundheits- und Wellnessthemen sind heute oft im Gespräch. Doch wie entwickelte sich Bad Zurzach vom Kurort zur bedeutenden Gesundheits- und Wellnessdestination? Und warum hat das Thermalbad Zurzach sich für den Bau von "Sal Aqua Natura" entschieden? Nachfolgend finden Sie dazu meine Erläuterungen:


Die Entdeckung des Quellwasser

Die Geschichte des Badeortes Bad Zurzach begann im Jahr 1914, als bei einer Salzbohrung zufällig heisses Quellwasser entdeckt wurde. Doch aufgrund von fehlendem Kapital und Kriegswirrungen wurde die Quelle wieder versiegelt.
Die Wiedererbohrung gelang am 5. September 1955: aus einer Tiefe von 429,6m schoss 40° warmes Quellwasser aus dem Urgestein empor. Bad Zurzach stand vor der Wende zum Kurort und feierte, in überschäumender Freude und voller Hoffnung die Zukunft.
Bereits am 24. September 1955 waren provisorische Badebaracken und –wannen aufgestellt, um das heilsame Wasser der Bevölkerung zugänglich zu machen. 


Die ersten Badegäste im Jahr 1955.



















Veränderungen im Thermalbad Zurzach
Seither hat sich vieles verändert: die Fliess- und Schwimmbecken wurden erstellt, das SPA Medical Wellness Center eröffnet, Babyschwimmkurse eingeführt und Papa Moll ist im Thermalbad Zurzach anzutreffen. Das neueste Projekt heisst "Sal Aqua Natura", damit findet man im Thermalbad Zurzach eine der grössten und attraktivsten Bade- und Wellnesslandschaft der Schweiz vor. Geblieben vom Ursprung der Geschichte ist das heilsame und gesunde Thermalwasser.


Veränderungen bei den Gästen
Nicht nur das Thermalbad sondern auch die Gäste und ihre Bedürfnisse haben sich über all die Jahre verändert. Während früher der Kurgast, der für drei bis vier Wochen nach Bad Zurzach kam im Zentrum stand, ist es heute der Wellness-Gast. Der Aufenthalt hat sich auf drei bis vier Tage verkürzt. Öfter, kürzer, häufiger und spontaner ist heute das Motto. Obwohl die Wellness-Gäste in der Regel gesundheitsbewusst leben und die positiven gesundheitlichen Auswirkungen des Thermalwassers erwiesen sind, ist der Antrieb für einen Aufenthalt in Bad Zurzach keineswegs nur der gesundheitliche Aspekt: Entspannung, Wohlbefinden, Vergnügen, aber auch sportliche Aktivitäten verbunden mit kulinarischen Highlights sind nur einige von zahlreichen Motiven für einen Besuch in Bad Zurzach. Well-Aging, Life-Balance sowie aktive, gesunde Lebensgestaltung gehören zu den heutigen Megatrends im Tourismus. Diese Trends und das Gästeverhalten stellen natürlich auch andere Anforderungen an die Infrastruktur. 

Warum Sal Aqua Natura?
Es gilt also, die Trends und die künftigen Bedürfnisse der Gäste zu erkennen und entsprechend in die Infrastruktur zu investieren. Einmal mehr nimmt das Thermalbad Zurzach diesbezüglich eine Vorreiterrolle ein. Die riesige Bade- und Saunalandschaft mit rund 2'000m2 Wasserfläche und vielen Attraktionen lässt kaum Wünsche offen. Mit dem wunderschönen und auch bei sommerlichen Temperaturen erfrischenden Naturschwimmbecken, der dreistöckigen Bohrturmsauna und dem Intensiv-Solebad mit dem Unterwassersoundsystem „Liquid Sound“ findet der Gast gar schweizweit einzigartige Attraktionen vor.



Das Naturschwimmbecken im Thermalbad Zurzach.

















Im neuen Intensiv-Solebecken entspannen.


Der Naturschwimmteich lädt zum Baden ein.
  

Die tolle Aussicht in der Bohrturm-Sauna geniessen.
   
Diese Attraktionen begeistern auch Jürg Schmid, Direktor von Schweiz Tourismus:

“Ich bin begeistert - angesichts des Gesamtprojekts, auch aber bezüglich der einzelnen neuen Attraktionen. Speziell die Dreifachsauna im nachempfundenen Salzbohrturm hat es mir jetzt schon angetan: Das ist für mich eine gelungene Einbettung des Bade- und Wellness-Erlebnisses in die Geschichte des Ortes. Das ist die beste Basis für authentische Erlebnisse, die nachhallen.“


Die Zukunft
Die begeisterten Besucher zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und motivieren, auch künftig mit einem fortschrittlichen und innovativen Angebot zu den führenden Anbietern im Gesundheits- und Wellnessbereich zu gehören. 

Weitere Informationen (Eintrittspreise, Übersichtplan etc.) finden Sie unter www.badzurzach.info

Freitag, 12. Juli 2013

Jahresbilanz 2012

Ende Juni, mitten im Sommer, fand die Generalversammlung der Bad Zurzach Tourismus AG statt. Nun ist es an der Zeit, eine Bilanz zum vergangenen Geschäftsjahr zu ziehen und einen Ausblick
auf das 2. Halbjahr 2013 zu wagen.
auf das 2. Halbjahr 2013 zu wagen.
Zuerst möchte ich gerne einige Zahlen kommentieren: 


Logiernächte
Das Total der Logiernächte in Bad Zurzach im Jahr 2012 betrug 97‘188 Nächte, wovon 89.6% durch die Hotellerie und 7.6% durch die Ferienwohnungen generiert wurden. Insgesamt bedeutet dies einen Rückgang von 1% zum Vorjahr 2011. Betrachtet man nur die Hotellerie, verzeichnet sie einen Zuwachs von 1%, die Ferienwohnungen hingegen haben einen grossen Einbruch zu verzeichnen. Diese Übernachtungszahlen zeigen, dass Baden, Wellness aber auch Wandern und Radfahren nach wie vor hoch im Kurs sind. Doch wir müssen dran bleiben, die Qualität, der Kundenservice, moderne Infrastrukturen und der Ausbau von Online-Buchungstoolen stehen an erster Stelle. 

Herkunft der Gäste
83.6% der Gäste in den Bäderhotels (Park-Hotel und Thermalquellen Resort, Bad Zurzach) stammen aus der Deutschschweiz, 10.2 % aus Deutschland und die restlichen 4.2% aus dem übrigen Europa. Diese Zahlen könnten zum Trugschluss führen, dass der starke Franken einen nur geringen Einfluss auf die Logiernächte hat. Doch dem ist nicht so - ein schwacher Euro und ein noch schwächerer Dollar machen das Reisen ins Ausland für Schweizerinnen und Schweizer preisgünstiger und attraktiver. Ein starker Schweizer Franken ist für uns also existenziell. So nahe an der Grenze können vor allem die Detaillisten ein Lied davon singen. 

Thermalbad Zurzach
Das Thermalbad Zurzach hat im Jahr 2012 445‘316 Eintritte registriert. Hier spielt das Wetter eine grössere Rolle als der Schweizer Franken, denn das Thermalbad Zurzach verfügt über moderate Eintrittspreise. Die am stärksten frequentierten Monate sind die Wintermonate, also von Oktober – Februar. Dank neuen Angeboten wie das Papa Moll-Land Bad Zurzach haben Besuche von Familien deutlich zugenommen.

Umzug Büro Bad Zurzach Tourismus
Ein wichtiger Meilenstein war der Umzug des Tourismusbüros vom Kurgästhaus Höfli in das Gebäude des Thermalbades Zurzach, an die Dr. Martin Erb-Strasse 9. Wir sind nun näher bei den Gästen, was sehr geschätzt wird. Die gemachten Erfahrungen und die Rückmeldungen sind sehr positiv, insbesondere sind deutlich mehr touristische Anfragen und Tipps für Ausflüge gewünscht. 













Weitere wichtige Schritte im letzten Jahr waren die komplette Überarbeitung unseres Internetauftrittes www.badzurzach.info und die Publikation unseres Unterkunfts- und Angebotsverzeichnisses in drei Sprachen: Deutsch, Französisch und Englisch. Obwohl beinahe 94 % unserer Gäste aus der Schweiz und Deutschland stammen, haben wir immer wieder Anfragen aus dem übrigen Europa und Übersee. So sind wir froh, dass wir diese Gäste ebenfalls mit Informationen beliefern können. Weiter gehören Papa Moll und die FLYER Elektrovelos zum festen Angebot bei Bad Zurzach Tourismus. 

Das vergangene Jahr war eine Zeit in einem schwierigen, wirtschaftlichen Umfeld. Das ist auch dieses Jahr so: die Konkurrenz bei Wellness-Destinationen und Bädern ist gross. Ich bin überzeugt, dass eine Modernisierung der Infrastruktur zukunftsgerichtet ist.
Mit der Erweiterung der Wellness-Welt „Sal Aqua Natura“ im Thermalbad Zurzach (Eröffnung Ende September) sind wir sicher auf dem richtigen Weg. Nach Abschluss steht den Besuchern die wohl grösste Anlage dieser Art mit einer Wasserfläche von rund 2'000 m2 zur Verfügung. Ebenfalls dieses Jahr werden die Renovationsarbeiten im Park-Hotel Bad Zurzach abgeschlossen und das Hotel gehört wieder zu einer der Top-Adressen der Vier-Sterne-Hotels in der Schweiz. 













Die Aussichten für das 2. Halbjahr 2013
Für das 1. Halbjahr 2013 können wir eine positive Bilanz ziehen. Die Wetterverhältnisse waren für uns perfekt. Schlechtes Wetter ist Badewetter. Dennoch freuen wir uns über schönes Sommerwetter und die zahlreichen Radfahrer, welche über die Rhein- oder die Aare-Route nach Bad Zurzach kommen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne Sommerzeit. Seien Sie aktiv, bewegen Sie sich in der Natur mit dem FLYER Elektro-Bike oder geniessen Sie Veranstaltungen in unserer Region.

Freitag, 7. Juni 2013

Michael Albasini und die Radsporttage Gippingen


Michael wird noch ein bisschen müde sein von den Strapazen des Grossen Preises des Kantons Aargau in Gippingen. Vielleicht liegt lag es am anschliessenden Feiern über den Sieg? Oder an den zahlreichen Medienterminen? Er wird sich über seinen zweiten Gewinn des GP Aargau so oder so sicherlich sehr freuen. Bad Zurzach Tourismus gratuliert ihm von ganzem Herzen zu seinem Erfolg. Und wir gratulieren auch den Organisatoren der Radsporttage Gippingen zur 50-igsten Austragung. 


Die RadsporttageGippingen mit dem Grossen Preis des Kantons Aargau sind das grösste und wichtigste Eintagesrennen der Schweiz. Wer hätte im Jahr 1964 daran gedacht, dass in dem kleinen Dorf im Norden des Aargaus fortan Jahr für Jahr Geschichte mit den ganz grossen Namen des Radsports geschrieben wird? Die Teilnahme von Schweizer Aushängeschildern ist ein Glücksfall für Gippingen – und für die MineralquelleZurzach. Denn viele Besucher haben sich über die Mineralwasserflaschen gefreut – über 1‘000 Exemplare haben wir gestern auf der Rennstrecke verteilt. 
 
Michael fährt nun glücklich an den Start der Tour de Suisse nach Quinto (TI). Schon in fünf Tagen, am Mittwoch, wird er wieder in der Region sein: diesmal in Leuggern. Wir wünschen ihm viel Glück für die Tour de Suisse.

Montag, 24. September 2012

Papa Moll: 60 Jahre und kein bisschen müde

Am 20. September 2012 feierte der berühmteste Vater der Schweiz, Papa Moll, im Thermalbad Zurzach seinen 60. Geburtstag. Stolze 98% Prozent der Deutschschweizer kennen Papa Moll, ein Wert, von dem viele berühmte Persönlichkeiten und Politiker nur träumen können. Kaum jemand, der in seiner Kindheit nicht mit Papa Moll und seiner Familie in Kontakt geraten ist. So ist Papa Moll keineswegs nur bei den Kindern beliebt, auch bei den älteren Generationen löst Papa Moll viele positive Reaktionen, Freude und Erinnerungen aus. Ja, auch ich mag ihn. Den den liebenswürdigen Vater, der nach typischer Schweizer Manier alles korrekt und vorbildlich machen möchte. Leider passiert ihm dabei immer wieder ein Malheur, oft sind es Sachen, die uns auch selbst passieren könnten oder sogar ab und zu mal passieren. Gerade das macht Papa Moll so sympathisch. 


Seit einem Jahr besteht zwischen Bad Zurzach und Papa Moll eine enge Verbindung. Mit der Eröffnung des Papa Moll Kinderbeckens im Thermalbad wurde der Grundstein zum Papa Moll Land-Bad Zurzach gelegt. Dazugekommen sind verschiedene Hotel- und Gastroangebote für unsere jüngsten Gäste. Auf den 60. Geburtstag von Papa Moll wurde der 25.Papa Moll Band „Papa Moll geht baden“ der Öffentlichkeit vorgestellt, der an Schauplätzen in Bad Zurzach handelt. 
Mit Papa Moll wird das kinder- und familienfreundliche Angebot der Destination Bad Zurzach ideal ergänzt. So wird das Papa Moll Land stetig erweitert: Im Restaurant des Thermalbades wurde am 60. Geburtstag die Papa Moll Box (eine kompakte Papa Moll Ausstelllung für Gross und Klein) eröffnet und auf verschiedenen Fotowänden posiert Papa Moll für eine schönes Erinnerungs – Familienfoto für unsere Gäste. Bereits sind die nächsten Papa Moll-Aktivitäten in Planung, die das Papa Moll Land im nächsten Jahr ergänzen werden. 

Gerne möchte ich nun aufzeigen, was Papa Moll und Bad Zurzach verbindet: Zuerst ist da die Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Über eine Million Papa Moll Bücher haben den Weg in die Schweizer Kinderstuben bisher gefunden und über 30 Millionen Besucher konnten das gesunde Thermalwasser im Thermalbad Zurzach bisher geniessen. Die ersten Erfahrungen im Papa Moll Land zeigen ebenfalls, dass Papa Moll bei Jung und Alt auch nach 60 Jahren unvermindert beliebt ist. Gute Werte überleben verschiedene Zeiten, auch in diesem Punkt passen Papa Moll und Bad Zurzach gut zusammen.

Weitere Informationen zu den Angeboten finden sie unter www.papamoll-land.ch 

Dienstag, 4. September 2012

Umzug des Tourismusbüros

Vor rund 30 Jahren besass jeder bedeutende und moderne Kurort ein Kurgästehaus. So entschlossen sich die Gemeinnützige Stiftung für Zurzacher Kuranlagen und die Gemeinde Zurzach zum Bau eines Kurgästehauses. Im Jahre 1986 wurde das Kurgästehaus "Höfli" eröffnet. 


Ziel des Kurgästehauses war, den Gästen ein zentrale Anlage zu bieten, welche während des Aufenthalts aufgesucht werden kann und wo Vorträge und Veranstaltungen stattfinden. Nicht zuletzt war der Zweck des Kurgästehauses auch Treffpunkt für Gäste und Einheimische untereinander. Die Aufenthaltsräume waren ausgestattet mit Zeitungen, Büchern und Fernsehen. Das Kurgästehaus wurde denn auch vorallem von Leuten besucht, welche diesen Komfort in ihren Unterkünften nicht vorfanden.

In den vergangenen Jahren hat sich nun vieles verändert: Rund 90% unserer Gäste wohnen in Hotels, in denen ein grosses Angebot an Zeitungen, Zeitschriften oder Lektüren vorhanden ist. In den Zimmern gehört ein Fernseher längst zur Standardausstattung. Anstelle von mehrwöchigen Kuraufenthalten kommen die Gäste heute häufiger, dafür nur für einige Tage nach Bad Zurzach. Während diesen deutlich kürzeren Aufenthalten ist das "Programm" meistens ziemlich geplant, Zeit und Bedürfnis zum "Zeitvertreib" im Kurgästehaus bestehen nicht mehr. Dies ist auch auf Angebotserweiterungen im Thermalbad und SPA zurückzuführen - das Leistungen sind vielfältiger als früher.


Starkt beeinflusst wurde in den vergangen Jahren die Kommunikation, und das nicht nur in der Tourismusbranche. So spricht man heute vom Gast 3.0 - Smarthpones und Tablets sind ständige Begleiter, Buchungen und Anfragen geschehen zu einem grossen Teil über das Internet. 


All diese Entwicklungen haben dazu geführt, dass immer weniger Gäste den Weg ins Kurgästehaus "Höfli" gefunden haben. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, den Weg zu den Gästen zu gehen und sind seit Ende Juni 2012 in den Räumlichkeiten im Thermalbad anzutreffen. Obwohl es nach nur zwei Monaten für eine abschliessende Beurteilung zu früh ist, kann ich feststellen, dass wir deutlich mehr Gästefrequenzen haben. Die Besucher dürfen wir nicht nur über das Thermalbad, die Hotels und Ferienwohnungen informieren, sondern wir geben auch Vorschläge zu Spaziergängen durch den schmucken Flecken oder zu abwechslungsreichen Ausflügen in der Region.


Vieles hat geändert, etwas bleibt gleich: Unser Ziel ist, die Bedürfnisse der Gäste möglichst gut zu erfüllen. Vor 26 Jahren war dies mit dem Kurgästehaus "Höfli", heute ist es mit dem modernen Tourismusbüro in den neuen Räumlichkeiten und dem Einsatz von neuen Kommunikationskanälen. 

Ich blicke gespannt in die Zukunft. Wir freuen uns auf die neuen Bedürfnisse unserer Gäste in den nächsten 30 Jahren.